Mückstein verhinderte Aus für umstrittene 2G-Regelung

Regierung

Mückstein verhinderte Aus für umstrittene 2G-Regelung

Zwar läuft der Lockdown für Ungeimpfte am Montag aus - dass aber die 2G-Regel in Handel, Gastro und Kultur bleibt, liegt an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.

Es war ein Paukenschlag am Mittwoch vor der wöchentlichen Ministerratssitzung: Kanzler Karl Nehammer  beendete offiziell den Lockdown für Ungeimpfte. Gegolten hatte er seit 15. November und damit zweieinhalb Monate  - am 31. Jänner läuft die Maßnahme aus. „Die Situation  in den Spitälern erlaubt es uns, den Lockdown nun zu beenden“, sagte Nehammer

Lockdown war nicht zu kontrollieren

Hauptproblem war aber wohl die schwierige Kontrolle, Nur: Wer jetzt aber glaubt, dass Un­geimpfte auch uneingeschränkt shoppen oder feiern gehen dürfen, irrt: Die 2-G-Regel (also nur geimpft und genesen) in Gastronomie, Handel, Kultur und Sporteinrichtungen bleibt weiter aufrecht.

Für Ungeimpfte ändert sich wenig, 2G bleibt

Am Ende bleibt: Ungeimpfte können zwar Freunde daheim besuchen – Handel (außer Supermärkte) , Gastronomie und so weiter bleiben ihnen aber verwehrt.

Mückstein widerstand dem Druck der ÖVP

Doch die Regierung - und hier vor allem Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein - trauten sich noch nicht zu öffnen. Immerhin steigen die Zahlen noch stark, am Mittwoch ab es mehr als 34.000 Neuinfektionen.
Dabei laufen sowohl der Handel als auch die Gewerkschaft gegen die Regelung Sturm. Und Mückstein blieb auch hart, obwohl die ÖVP intern schon länger Öffnungen forderte. Doch der Grüne konterte: Die Pandemie ist noch nicht vorbei .
 Anders sieht das FP-Chef Kickl – er verkündete an einem Tag mit 34.000 Neuinfektionen ein das „Ende der Pandemie“.