Schramböck

Regierung

Rücktritt auf Facebook: Auch Schramböck zurückgetreten

Wie Ex-Finanzminister Gernot Blümel erklärte auch Margarete Schramböck ihren Rücktritt auf Facebook.

Margarete Schramböck war nur noch im Amt, weil die Lieblingskandidatin für das Wirtschaftsressort – die Zillertaler Seilbahn-Millionärin Martha Schultz – sich seit Jahren standhaft weigert, den Job zu übernehmen. Doch der plötzliche Rücktritt von Elisabeth Köstinger brachte Schramböck endgültig in eine unmögliche Situation —wenig später verkündete sie wie Gernot Blümel ihren Rücktritt auf Facebook.

Schramböck war – wie Köstinger oder Susanne Raab eine Erfindung von Ex-Kanzler Sebastian Kurz – und da sie als A1-Chefin quasi Digitalisierungsexpertin war, konzentrierte sie sich auf das Thema.

Nur: Das ging nur so lange gut, bis es zum Mega-Bauchfleck der Online- Lachnummer „Kaufhaus Österreich“ kommt - jene Plattform. die sogar als „österreichisches Amazon“ angekündigt war, wurde in wenigen Tagen aus dem Boden gestampft – und funktionierte gar nicht.
Mangels Verankerung im Wirtschaftsbund hatte sie auch dort keinen Rückhalt – was sie eben jetzt den Job kostete.
 

Ministerium aufgefettet mit dem Thema Tourismus

Im Wirtschaftsministerium könnte es einen spektakulären Neustart geben. So könnte es zu einer Änderung des Ministeriumsgesetzes kommen - nach dem Rücktritt von Elisabeth Köstinger könnte der Tourismus wieder zurück ins Wirtschaftsressort kommen. Gehandelt wurde auch, dass Arbeitsminister Martin Kocher mächtiger Wirtschafts- und Arbeitsminister werden könnte - doch da müssten die Grünen zustimmen, und eine Zusammenlegung der beiden.