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Politik-Insider

Partys in Kitzbüheler Ho-Klub Fall für Parlament

Partys im ­Firmen-Imperium von Szene-Gastronom Martin Ho werden sogar Thema im Parlament: Die SPÖ bringt eine Anfragenserie an ÖVP-Ministerien ein. 

Obwohl wegen Omikron Après-Ski verboten und Diskotheken geschlossen sind, soll im Take Five von Star-Gastronom Martin Ho in Kitzbühel munter weitergefeiert worden sein - das legen mehrere Online-Berichte nahe. Nun, der SPÖ reicht es, Klubvize Jörg Leichtfried bringt jetzt wegen Unternehmern, die Corona-Regeln missachten, eine Anfrage-Serie an die ÖVP-MinisterInnen Elisabeth Köstinger (Tourismus) und Magnus Brunner (Finanzen) ein, die POLITIK LIVE vorliegt.

Gibt es Ermittlungen gegen Martin Ho?

Hauptfrage: Müssen Gastronomen, die sich nicht an Regeln halten, Corona-Hilfen zurückzahlen? Oder eine andere Frage lautet: "Gibt es auf Basis des zitierten Berichts von oe24 aktuell auch beispielsweise Ermittlungen gegen Martin Ho bzw. prüft das Finanzministerium die Möglichkeit von Rückzahlungen gegen Martin Ho?" Und schließlich: "In wie vielen Fällen prüft das Finanzministerium derzeit aufgrund von öffentlich bekannt gewordenen Fällen (z.B.: durch mediale Berichterstattung) von Verstößen gegen Corona-Auflagen in der Gastronomie eine entsprechende Rückforderung von Corona-Hilfsgeldern?" 

Alleine Ho bekam 1,7 Millionen Euro

. „Noch nie wurde so viel Steuergeld an Unternehmen ausgeschüttet wie in der ­Coronakrise“ heißt es in der Anfrage weiter: „Der Gastronom und Kurz-Freund Martin Ho holt sich 1,7 Millionen Euro, (…) Starbucks kriegt um 280-mal mehr an Hilfsgeldern, als der Konzern überhaupt Steuern in Österreich zahlt.“ Leichtfried: „Kleine Unternehmer ringen um ihre Existenz – und Köstinger sowie Brunner schauen auch noch weg und tun gar nichts, wenn die Nutznießer der Corona-Hilfen auf die Regeln pfeifen und illegale Partys in ihren Lokalen schmeißen. Ein Skandal!“